Andreas Brunner:

Das schwule Wien

Gebunden, 160 Seiten, 19,90 €

„Das schwule Wien” nimmt mit zu den Hotspots der Stadt. Die heutige Szene wird dabei genauso beleuchtet wie jener Teil des geschichtsträchtigen, prunkvollen Wiens, das von homosexuellen Männern geprägt wurde. In hundert Stationen gibt Andreas Brunner einen kurzweiligen Einblick in die Geschichte schwuler Männer in Wien und streift dabei alle wichtigen Highlights aus Kunst, Kultur und Szene. Prinz Eugen oder Erzherzog Ludwig Victor, die zu den bekanntesten schwulen Persönlichkeiten der Wiener Geschichte zählen, kommen dabei genauso vor wie die Erinnerung an Homosexuelle, die wegen ihrer Sexualität verfolgt wurden.
Neben Klassikern wie dem noblen „Kaiserbründl” oder dem Donnerbrunnen am Neuen Markt führt der Band auch zu versteckten Orten mit schwuler Vergangenheit oder Gegenwart. Ein Wien-Buch für alle, die diese unbekannte Facette der Stadt entdecken wollen!

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Stefan Müller:

Bestraf mich!

Taschenbuch, 192 Seiten, 16,99 €

Dieser reich illustrierte Ratgeber mit vielen Fotos, Experteninterviews und Erfahrungsberichten beantwortet alle wichtigen Fragen rund um S/M. Egal ob Praktiken, anatomisches Hintergrundwissen oder Infos über S/M-Beziehungen – der Autor führt kenntnisreich und unterhaltsam in die Kunst des Sadomasochismus ein. Anschaulich und mit vielen Fakten, für Neugierige, Anfänger und Fortgeschrittene.

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SPARTACUS

Berlin Gay Guide

Taschenbuch, 208 Seiten, 11,95 €

Bei der Fülle von Clubs, Bars, Museen, Galerien und Bühnen in Berlin kann man schnell den Überblick verlieren – nicht jedoch mit diesem Stadtführer. Diese komplett überarbeitete Neuausgabe mit vielen Freikarten und Gutscheinen für Partys und Sehenswürdigkeiten ist ein Muss für jeden schwulen Berlin- Besucher.

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Robert Beachy:

Das andere Berlin

Gebunden, 464 Seiten, 24,99 €

Homosexualität ist eine deutsche Erfindung – zu dieser überraschenden Erkenntnis kommt Robert Beachy in seiner Geschichte der Homosexualität in Deutschland. In seinem Buch erzählt er von den Pionieren der Sexualwissenschaft, den Debatten um gesellschaftliche Anerkennung im Kaiserreich sowie vom schwulen Eldorado Berlins in der Weimarer Zeit und holt damit ein in Vergessenheit geratenes Kapitel deutscher Geschichte ans Tageslicht.
Welche einzigartigen Bedingungen im Deutschland des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts herrschten, die es zum Zentrum der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der menschlichen Sexualität machten, zeigt der Historiker Robert Beachy anhand einer Fülle an Figuren und Episoden. Vor allem Berlin mit seinem berühmten Nachtleben entwickelte sich in dieser Zeit zum Magneten für eine lebendige, internationale schwule Szene und zog Künstler wie Christopher Isherwood und W.H. Auden an, die der Zeit in ihren Werken ein Denkmal setzten. Mit seiner Geschichte der Homosexualität in Deutschland verändert Robert Beachy das Bild von Kaiserzeit und Weimarer Republik und fügt unserem Verständnis dieser Epoche eine wichtige Facette hinzu.

 


Ariane Rüdiger:

"Es gibt noch viel zu tun..."

Taschenbuch, 224, Seiten, 16,90 €

Zwar werden die Medien nicht müde, homosexuelle Prominente zu porträtieren, doch wie sieht's aus mit den Helden und Heldinnen, Pionieren und Pionierinnen, Aktivisten und Aktivistinnen, Machern und Macherinnen im lesbisch-schwulen Alltag? Die Generation derer, die mit ihrem Engagement zu diesen Veränderungen beitrugen, kommt ins Rentenalter und verschwindet aus dem Blickfeld. Die Autorin und Fachjournalistin Ariane Rüdiger stellt ihren 35 Interviewpartner_innen die Frage nach der Kontinuität des Szenelebens, dem Dialog der Generationen und ihren Visionen für die Zukunft.

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Antonia Meiners (Hg.):

Die Suffragetten

Gebunden, 176 Seiten, 19,95 €

Sie die bürgerlichen Frauen hatten es Anfang des vorigen Jahrhunderts satt: Lange genug hatten sie geredet, friedlich gefordert und klug argumentiert nichts hatte sich geändert. Nun wollten sie Taten sehen, und so forderten sie das uneingeschränkte Wahlrecht, damit ihre Interessen bei parlamentarischen Entscheidungen endlich berücksichtigt würden. Die Suffragetten, wie man sie despektierlich nannte, gingen auf die Straße, sie warfen Scheiben ein, sie traten in den Hungerstreik und sie kämpften für ein Recht, das uns heute viel zu selbstverständlich geworden ist. Die Frauen, die in Deutschland, Österreich, England und den USA für Frauenrechte kämpften, waren ungewöhnlich couragiert, und das, was sie uns überliefert haben, ist nicht nur ein Frauenrecht, sondern ein Menschenrecht...Ein Buch das von ungewöhnlich couragierten Frauen erzählt, die vor 100 Jahren für das Frauen-Wahlrecht und damit für mehr Selbstbestimmung gekämpft haben. Verspottet, gedemütigt, geschlagen, verhaftet, zwangsernährt und wie Menschen zweiter Klasse behandelt - und doch, ungebrochen, mutig und mit einem Ziel vor Augen!
»Es ist unsere Pflicht, die Welt zu einem besseren Platz für Frauen zu machen.« Christabel Pankhurst

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Florian Mildenberger (Hg.):

Die andere Fakultät

Kartoniert, 396 Seiten, 25,00 €

Die Autorinnen und Autoren schreiben über das ambivalente Verhältnis von Soziologie und Sexualität, Pädophilieforschung, Sex und Gewalt, das Glück des Sadomasochismus, die Geschichte der Schwulen in bewegter und grauenvoller Zeit, Verfolgungen durch Akteure, von denen man das nie vermuten würde, und die schwierige Auseinandersetzung mit Homosexualitäten bis heute. Ihre Beiträge spiegeln in ihrer Vielfalt die Vielseitigkeit des Sozialforschers Rüdiger Lautmann - ihm ist dieser Band gewidmet.
Mit Beiträgen von Joachim Bartholomae, Thorsten Benkel, Martina F. Biebert & Michael T. Schetsche, Lorenz Böllinger, Michael Bochow, Jens Dobler, Detlef Grumbach, Gert Hekma, Manfred Herzer, Burkhard Jellonnek, Susanne Karstedt, Marita Keilson-Lauritz, Daniela Klimke, Elmar Kraushaar, Martin Lücke, Fritz Sack, Volkmar Sigusch, Kurt Starke, James Steakley und Heinz-Jürgen Voß.

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