Bettina Leder (Hg.):

Lauingers - Eine Familiengeschichte aus Deutschland

Gebunden, 288 Seiten, 24,90 €

Artur Lauinger, geboren 1879 als Sohn einer Hopfenhändlerfamilie in Augsburg, wird 1937 als vermutlich letzter jüdischer Journalist in Deutschland entlassen. Dreißig Jahre lang hat er für die Frankfurter Zeitung gearbeitet. Als er zwei Jahre später nach London emigriert, lässt er seinen damals 20-jährigen Sohn Wolfgang in Deutschland zurück, damit dieser dem Vaterland sprich: der Wehrmacht diene. Als Wolfgang Lauinger nach wenigen Wochen als Halbjude aus der Wehrmacht entlassen wird, schließt er sich in Frankfurt einer Gruppe von Swingjugendlichen an, die sehr schnell die Aufmerksamkeit der Gestapo auf sich zieht. Doch auch nach der Befreiung ist die Verfolgung für ihn nicht zu Ende. 1950 wird er wegen des Verdachts, gegen den175 verstoßen zu haben, erneut verhaftet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ingeborg Boxhammer:

Marta Halusa und Margot Liu

- Die lebenslange Liebe zweier Tänzerinnen

Kartoniert, 92 Seiten, mit SW-Abbildungen, 9,90 €

Ingeborg Boxhammer folgt der bewegenden Lebensgeschichte der beiden Tänzerinnen: von ihrem Kennenlernen im Hamburger Varieté und ihren Jahren in Berlin, die das Paar mit viel Glück den Nationalsozialismus hat überleben lassen, bis zu ihrer Emigration nach England.
Ein kleines, aber um so wichtigeres Fundstück lesbischer Geschichte.

 

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten:
Wir sind für Sie da:
 
Montag bis Samstags 10h bis 20h